Hallo, hier bin ich

Es war einmal

ein großer kleiner Junge, der seiner Freundin was zu Weihnachten schenken wollte, das zwar was ganz Besonderes ist, aber möglichst keine Arbeit macht. Also hat er es schlauerweise so angestellt, dass die ganze Arbeit an seiner Freundin hängenblieb und hat ihr quasi nur die Zutaten eines Geschenkes verehrt. Diese Zutaten waren: eine eigene Domain mit einer perfekten Adresse, die er gerade noch rechtzeitig geschnappt hatte, wie sich bald herausstellen sollte, ein paar Programme und hin und wieder einen Tipp, was man damit anstellen kann.

 

Und so saß ich dann da und grübelte ein geraumes Weilchen darüber nach, was ich da denn eigentlich drauftun sollte auf meine eigene homepage und fand, dass es nicht so arg viel gab, was die große Weltöffentlichkeit an mir und um mich rum interessieren könnte. Also müsst ihr Euch jetzt halt so'n bißchen privaten Quark reinziehn, bis mir was besseres einfällt.

So schau ich aus - manchmal aber auch ganz anders

  

  

Die Kleine rechts bin ich und Händchenhalten tu ich immer noch gern

Ich bin so vor ca. 25 Jahren in Rosenheim (sagt nur, ihr kennt das nicht! Na, das ist auf jeden Fall so ein Städtlein in Oberbayern, Zimmer mit Bergblick selbstverständlich) in die Welt geschmissen worden und versuche seither, die Tücken des Alltags so zu umgehen, dass das Ganze nicht allzu anstrengend wird. Dabei haben mir die besagten Berge immer schon geholfen.

Als Kind bin ich da aber nur soweit rumgestiefelt, wie das in Bayern halt üblich ist: im Winter Skifahren, auf der Piste natürlich und im Sommer halt so wandern, auch wenn wir da immer ganz wichtig bergsteigen dazu gesagt haben. Hin und wieder hab ich mich auch mal einen Klettersteig raufgetraut, aber sehr lebensbestimmend war das alles nicht. Da gab's ja auch noch Jugendarbeit, Musik und anderes.

   

Nebenbei hab ich's mir 13 Jahre in der Schule bequem gemacht (ja, so kann man das auch sehen) und dann noch ein Studium drangehängt, nachdem ich nach einem Jahr Bücher verkaufen und drei Monaten auf Island zwischen Schafen und Pferden der Arbeitswelt lieber den Rücken kehren wollte. Und zwar: Germanistik, Skandinavistik und Psychologie. Also Geisteswissenschaften. Und das ist ja bekanntlich das, wo die Leute eh alle nix tun und nacher auch nix sind und wenn sie Pech haben, nie was werden.

  

Um zumindest mal die Nichts-Tun-Vorwürfe zu bestätigen, habe ich mich nach drei Jahren, als das Ganze etwas langweilig zu werden begann, erst mal für ein Semester nach Nordnorwegen abgesetzt. Weil Skandinavien ist schön und je nördlicher umso besser und in Tromsö hat sich's auch echt leben lassen.

Das ist dann ganz im Norden, nämlich spitzbergen. Nett, gell?

Und für alle, die das auch finden und die, die sich vielleicht überzeugen lassen, dass Sonne und Wärme nicht alles ist, wird sich in Zukunft auf dieser homepage einiges zum hohen Norden finden.

 

Wieder zurück - das war vor 1 1/2 Jahren - hatte ich immer noch nicht mehr Lust auf das altbekannte Studentenleben und habe mich lieber etwas intensiver in den Bergen umgeschaut. Dort bin ich dann auf einige recht merkwürdige Typen gestoßen, die mich endgültig vom rechten Weg abgebracht haben. Sie haben mich überredet, das Klettern anzufangen und da man das auch üben muss, bin ich seither von einem Urlaub zum anderen gependelt.

Das große Klettertalent bin ich nicht und zum Helden fehlt auch noch einiges, trotzdem - oder deswegen - habe ich in den letzten Jahren so einiges erlebt in den Bergen. Auch darüber werde ich euch ein bisschen auf dem Laufenden halten in ganz persönlichen Berichten, die auch vor Schnitzern nicht zurueckschrecken - es ist mir doch immer eine Freude, zur Unterhaltung anderer beizutragen :-)

Vielleicht werden die Wände ja bald mal steiler

   

   

Das war letztes Jahr Ostern im Toten Gebirge

Und wer nun meint, dann könnte ich ja im Winter arbeiten, weil man da nicht so unbedingt klettern muß, der hat leider auch nicht recht. Denn da kann man ganz wunderbare Skitouren gehen, vor allem, wenn der Schneefall so gut mitmacht wie die letzten zwei Jahre: Da sollte man dann am besten gleich ganze Wochen unterwegs sein, um Pulver und Firn so richtig auszunützen. 

 

Leider ist jedoch das Berufsbild Student mit Rentenanspruch noch immer nicht erfunden worden und so wird mir in Zukunft nichts anderes übrigbleiben als doch einmal mit arbeiten zu beginnen. Was das sein soll? Gute Frage, Tipps werden gern entgegengenommen. Doch zuerst gibt's noch ein Jahr Magisterarbit, Prüfungen - und Urlaub!

P.S.: Das Jahr ist rum und vor lauter Stress blieb keine Zeit mehr für die homepage :-). Jetzt hab ich tatsächlich ausstudiert, kann`'s selber noch gar nicht glauben und hab grad ganz viel Zeit, weil bis dato noch keiner meine Arbeitskraft zu schätzen weiß.